Bindung ist ein Naturphänomen. Die Naturvorgänge dieses Phänomens in unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Bereichen zu begreifen, ist ein Anliegen von BHM. Entsprechende Beiträge über die Natur von Bindung, sowie ihre technische und wirtschaftliche Umsetzung können gerne an uns gesendet und mit uns geteilt werden.


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Wie Bäume miteinander Kommunizieren

Der Förster Peter Wohlleben spricht von dem geheimen Leben der Bäume.
Wie Bäume über Duftstoffe miteinander kommunizieren und ihnen Pilze dabei helfen, wie die Verbindung der Bäume mit unserer Gesellschaft zusammenhängt und das Pilznetzwerk als "woodwideweb" gesehen werden kann, erfahren Sie in diesem kleinen Ausschnitt:

Bindungsenergetische Perspektive:

Wer sich mit Bindung beschäftigt, wird – wie das Beispiel Bäume und Pilze zeigt auf Verbundenheit und Kooperation aufmerksam werden. Wachsende Verbundenheit und erweiterte Kommunikation sind ein Vorbild für eine intelligente Art des Überlebens. Bindung verstehen bedeutet somit auch, Kooperation als Naturphänomen zu begreifen.

Bei Interesse empfehlen wir:

Peter Wohlleben:
- Das geheime Leben der Bäume
- Das Seelenleben der Tiere

Bindungsenergie physikalisch erklärt

Professor Harald Lesch erklärt physikalisch, wie sich in der Natur Dinge durch die Bindungsenergie miteinander verbinden. Dies erläutert er anhand von Atomen, veranschaulicht, wie bei einer Verbindung Masse verloren geht und zeigt, dass die Formel von Einstein die Wissenschaft revolutioniert hat.

Bindungsenergetische Perspektive:

Im Video von Professor Harald Lesch über Bindungsenergie werden Zusammenhänge und Eigenarten von Bindungsenergie beschrieben. Bindungsenergie gibt möglicherweise einen naturwissenschaftlichen Hintergrund, um das Phänomen der Selbstheilung besser zu verstehen. Aus dieser Perspektive gibt das Video eine gedankliche Anregung, um über die Rolle von Immunisierung, Immobilisierung und Lösung von schädlichen Einflüssen nachzudenken.

Synaptische Plastizität

- wie das gehirn lernt -

 Wie funktioniert Lernen in unserem Gehirn? Synapsen übertragen elektrische Signale von einer Nervenzelle zur nächsten.
Bei einer Langzeitpotenzierung kann die Intensität des Signals verstärkt werden, was wir der synaptischen Plastizität verdanken. Lernen findet also im Gedächtnis statt und bewirkt, dass Impulse effizienter von einer Zelle zur nächsten übermittelt werden und eine stärkere Antwort auslösen kann.

Bindungsenergetische Perspektive:

Damit diese sogenannte synaptische Plastizität, also die Grundlage von Lernen und Gedächtnis tatsächlich in Schwung kommt, braucht es etwas ganz Wesentliches, nämlich Motivation. Sie ist der Antrieb, der Motor des Ganzen. Ihn gilt es zu finden und in Gang zu bringen, damit Impulse effizienter von einer Zelle zur nächsten übermittelt werden.


Was aber bleibt?

neurobio. Netzwerke von ich und du

Menschen werden als unreife Lebewesen geboren. Wie entsteht in diesem Säugling, der noch überhaupt nicht weiß wer er ist, ein Selbst? Am „Du“ der Bezugsperson entwickelt er sein Ich und sein Selbstgefühl, d.h. der soziale Uterus prägt uns Menschen signifikant. Wir brauchen lange Zeit viel Fürsorge, um dann selbstständig in der Welt zu agieren. Der Vorteil ist, dass wir durch diese dyadische Interaktion unglaublich fähig in der interpersonellen Kompetenz sind. Dadurch bleiben wir ein Leben lang in der Lage, den Blick des anderen einzunehmen und dadurch Mitgefühl entwickeln.

Bindungsenergetische Perspektive:

Diese neurobiologische Koppelung von Ich und Du ist verantwortlich für Prägungen.  Am Anfang unseres Lebens kann unser Gehirn noch nicht zwischen Ich und Du unterscheiden, weshalb wir anders als andere Säugetiere unglaublich viel und lange Fürsorge von anderen brauchen, damit unser Gehirn heranreifen kann. Aus dieser besonderen Bindungssituation entwickelt jeder Mensch ein spezifisches Bindungsmuster. Ein Muster, das uns vor Bindungsnot schützt. Uns aber je nach Differenz zwischen Anlage und Prägung, in unseren originären Fähigkeiten sehr beschränkt.

Botenstoffe beim Lernen

Was passiert im Gehirn während des Lernens? Die klassische Lernforschung hat sich vor allem mit den kognitiven und intellektuellen Lernvorgängen befasst. Die moderne Erforschung schaut nun, wie es zur Motivation im Kind bzw. im Menschen kommt. Was muss passieren, damit ein Kind Lust hat sich zu interessieren? Anerkennung und Zuwendung sind nach Meinung des Neurobiologen Prof. Joachim Bauer ganz wichtige Faktoren beim Lernen. Erfahren Kinder Wertschätzung, werden Motivationssysteme im Gehirn aktiv.

Bindungsenergetische Perspektive:

Die Bindungsenergetik teilt und unterstützt die Meinung der Motivation. Allerdings geht sie davon aus, dass echte Sicherheit, also Selbstsicherheit in der Motivation, erst dann erlangt wird, wenn sich der Mensch intrinsisch z.B. seines Interesses oder seiner Lust selbst sicher und dies unabhängig von der Anerkennung und Zuwendung von außen ist.

Spiegelneuronen

Gehirnzellen für emotionale empathie

Spiegelneuronen lassen uns nachahmen und dadurch lernen. Sie ermöglichen außerdem Empathie. In diesem Video werden Sie über das Thema Spiegelneuronen und wofür sie verantwortlich sind, anschaulich informiert.

Bindungsenergetische Perspektive:

Diese Spiegelneuronen ermöglichen es uns, dass wir uns in andere hineindenken, einfühlen, hineinversetzen, reinspüren etc. können. Sie ermöglichen uns, dass wir durch Nachahmen lernen, wodurch unsere Bindungspersonen einen so prägenden Einfluss auf uns ausüben.


wie das gehirn die seele macht

Gerhard Roth, deutscher Biologe und Hirnforscher, redet in diesem ausführlichen Video über die Verbindung zwischen Gehirn und Seele und wie sich das Verständnis dieser Verbindung im Laufe der Geschichte verändert hat. Dabei diskutiert er Begriff wie Persönlichkeit, Prägung, Bindung, Gedächtnis/Erinnerung, soziale Umgebung, Erziehung und vieles mehr.

bist du allein?

Wir wissen, dass alles ein Ende hat. Was spielst du als Individuum dabei für eine Rolle? In diesem Video wird veranschaulicht, aus was eine Person biologisch besteht und welche wichtige Rolle die DNA und die Atome dabei einnehmen. Dabei wird darauf eingegangen, woher die Atome kommen und wie wir ein Teil aus dem Universum, zu einem Großen und Ganzen verbunden sind.

Was bist du?

Bist du dein Körper?

Wie viel von dir kannst du entfernen, bis du nicht mehr du bist?

Gibt es eine Grenze, an der ein Teil von dir aufhört, du zu sein?

Wird bei einer Organspende ein Teil von dir selbst zu einem Teil einer anderen Person? Oder hält dieser andere Körper ein Teil von dir am Leben?

All diese Fragen sowie weitere interessante Gedanken über das "Du" werden in dem unteren Video auf naturwissenschaftliche Weise veranschaulicht und beantwortet.