Der Zusammenhang von Bindung, Schutz und Abwehr bildet ein weiteres, zentrales Themengebiet. Die Auswirkungen auf soziale Autonomie, auf den Schutz und die Pflege kultureller Eigenheiten, sowie die Bedeutung für menschliche Gesundheit, die auf einer widerstandsfähigen Abwehrkraft beruht, bilden das dritte Oberthema, dem sich BHM widmen möchte. Themen wie Egoismus, Autonomie und gesunde körperliche und psychische Abwehr stehen hier im Fokus der Aufmerksamkeit. Auch hier stehen unsere Referenten zum Austausch bereit und freuen sich auf fruchtbare Begegnungen.


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Ein Vortrag über Mitgefühl

Joachim Bauer

Unsere Welt ist voller Akteure, die Hass befeuern. Denken wir zum Beispiel an die rechtspopulistischen Akteure dieses Landes oder an die Aggressivität der Rechtskonservativen, die sich um den derzeitigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump breit gemacht haben. Dennoch würden sämtliche Akteure der Feststellung zustimmen, dass es der Welt an Mitgefühl fehlt. Ein Paradoxon also. Zwischen Mitgefühl und Hass besteht also ein merkwürdiger Zusammenhang, der auf den ersten Blick überraschen mag, aus neurowissenschaftlicher Sicht laut Professor Joachim Bauer Sinn macht.

Bindungsenergetische Perspektive:

In Professor Joachim Bauers Vortrag über Mitgefühl steckt der Kerngedanke, dass Mitgefühl entstehen und bleiben kann, wenn ein inneres Maß an Abstand besteht. In der Bindungsenergetik sind Begriffe wie Mitfühlen und Abstand nehmen feste Bestandteile der Methode. Diese Bindungsfähigkeiten sind mitverantwortlich für die intrinsische Regulation von psychischer Gesundheit und Pathologie.

Heimat

Zwei jungen Menschen machen sich auf eine Reise um die Welt.
Ihre Bedingung: diese Reise ohne Flugzeug zurücklegen. Auf dieser Reise durften sie verschiedenste Menschen einen Tag von morgens bis abends mit der Kamera begleiten. In kurzen Film-Portraits versuchen sie nun einen möglichst authentischen Einblick in einen Alltag zu ermöglichen. Sie verzichten dabei bewusst auf Text, Kommentar und Interviews. Sie wollen die Bilder und Töne ganz für sich sprechen lassen. Dabei ist ihnen ein entzückendes kurzes Porträt über ein kleines Mädchen, Ijrijskul Schomatkasij, in Kygyzstan gelungen.

Dieses Bild ist nur ein Screenshot. Um das Video anzusehen, verwenden sie den oben angegebenen Link.

Bindungsenergetische Perspektive:

Wir mögen unter vollkommen verschiedenen Umständen leben, komplett verschiedene Rahmenbedingungen haben, und doch sind wir uns im Kern sehr ähnlich. Ein kurzes berührendes Video über Bindung.

Sucht

Heroin verursacht Heroinabhängigkeit, das ist bekannt. In diesem Video wir das Thema Sucht neu betrachtet und anhand von Beispielstudien anders erklärt. Sucht entsteht laut diesem Video, wenn durch Traumata, Isolation oder Ähnliches eine Bindung zu etwas entsteht (hier ersatzweise Drogen), die Schmerzlinderung mit sich bringt. Sucht ist ein Symptom von Trennung ("disconnection") zu anderen Personen. Das Video regt an, Menschen mit Suchtproblemen anders zu betrachten und die soziale Genesung dieser in den Vordergrund zu stellen.


egoistischer altruismus

Von einer Gesellschaft, die hautpsächlich von Landwirtschaft gelebt hat, wurden wir zu einer Dienstleistungsgesellschaft. Dies war durch immer neue Innovationen möglich. Je mehr man erfindet, desto mehr komplexe und interessante Probleme entdeckst du, um deine Wünsche zu erfüllen. Wir schauen immer weiter, wie man die Sachen noch besser machen kann. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass es jedem Menschen auf der Welt gut geht, denn die Natur der Innovation wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese kann steigen und daraus können neue Innovationen, z.B. zur Erforschung zur Heilung von Krebs, hervorgehen, wenn mehr Menschen die Möglichkeiten haben, zu den Innovationen beizutragen. Je mehr Menschen es gibt, die das selbe haben wollen wie du, desto wahrscheinlicher ist es, dass du es bekommst. Dieses Video erläutert somit das selbstsüchtige Argument, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.